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Rhodesian Ridgeback
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Herkunft: Südliches
Afrika
Der Rhodesian Ridgeback ist gegenwärtig die einzige
anerkannte Rasse, die dem südlichen Afrika entstammt. Seine Ahnen
können zurückverfolgt werden zur Kapkolonie, wo sie sich mit
Hunden der frühen Pioniere vermischten und mit den
halbdomestizierten Hottentottenhunden, die einen Rückenkamm
hatten. Meist in Gruppen von zwei oder drei Hunden jagend, war die
ursprüngliche Aufgabe des Rhodesian Ridgeback, Großwild,
hauptsächlich Löwen, aufzuspüren und mit großer
Behendigkeit am Stand zu halten, bis der Jäger herangekommen war.
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Allgemeine
Erscheinung: Der Rhodesian Ridgeback sollte einen ausgewogen
gebauten, starken, muskulösen, wendigen und aktiven
Hund darstellen, symmetrisch im Profil und bei mittlerer
Geschwindigkeit äußerst ausdauernd. Das Hauptaugenmerk ist
auf Beweglichkeit, Eleganz und funktionale Gesundheit ohne irgendwelche
Tendenzen zu einer massiven Erscheinung zu legen.
Die Besonderheit der Rasse ist der Rückenkamm, der dadurch
entsteht, dass die Haare in Gegenrichtung zu der am übrigen
Körper wachsen. Der Rückenkamm ist das Wappenzeichen der
Rasse. Der Rückenkamm muß klar abgegrenzt sein, symmetrisch
und zu den Hüfthöckern hin schmaler werden. Er muß
unmittelbar hinter den Schultern beginnen und bis zu den
Hüfthöckern reichen. Der Rückenkamm darf nur zwei
Wirbel(crowns) aufweisen, die diesselbe Form haben und einander
gegenüberliegen. Die Unterkanten der Wirbel dürfen nicht
über das obere Drittel des Rückenkammes hinausgehen. Ein
guter Durchschnittswert für die Breite des Rückenkammes ist 5
cm.
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Verhalten/Wesen:
Würdevoll, intelligent, Fremden gegenüber zurückhaltend,
aber ohne Anzeichen von Aggressivität oder scheu.
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Kopf
Oberkopf:
Sollte von mittlerer Länge sein (Breite zwischen den
Behängen, Entfernungen vom Hinterhauptstachel bis zum Stirnansatz,
vom Stirnansatz zur Nasenspitze sollten gleich sein), flach und breit
zwischen den Behängen; in entspannter Haltung keine Faltenbildung
am Kopf.
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Stirnansatz:
Der Stirnabsatz sollte recht gut markiert sein: das Profil darf nicht
in einer Geraden vom Hinterhauptstachel zur Nasenspitze verlaufen.
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Gesichtsschädel
Nase:
Die Nase sollte schwarz oder braun sein. Eine schwarze Nase
sollte mit dunklen Augen, eine braune Nase mit bernsteinfarbenen Augen
einhergehen.
Fang: Der
Fang sollte lang, tief und kräftig sein.
Lefzen:
Die Lefzen sollten straff sein und an den Kiefern anliegen.
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Gebiß:
Starke Kiefer, mit einem perfekt schließenden und
vollständigen Scherengebiß. Das heißt, dass die oberen
Schneidezähne die unteren Schneidezähne dicht
übergtreifen und senkrecht im Kiefer stehen. Die Zähne
müssen gut entwickelt sein, besonders die Eck- oder
Fangzähne. |
Augen: Sollten
mäßig weit voneinander eingesetzt sein, rund, klar und
funkelnd, mit intelligentem Ausdruck. Ihre Farbe soll mit der Fellfarbe
harmonieren.
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Behänge: Sollten
ziemlich hoch angesetzt sein, von mittlerer Größe, recht
breit am Ansatz und sich zu einer abgerundeten Spitze verjüngen.
Sie sollten am Kopf anliegend getragen werden. |
Hals: Sollte ziemlich lang
sein, kräftig und ohne lose Kehlhaut.
Rücken:
kraftvoll
Lenden:
Stark, muskulös und leicht gewölbt.
Rippenkorb:
Sollte nicht zu breit sein, aber sehr tief und geräumig; der
tiefste Punkt des Brustbeins sollte in Höhe des Ellbogenpunktes
sein.
Vorbrust:
Sollte, von der Seite gesehen, sichtbar sein.
Rippen:
Mäßig gewölbt, niemals tonnenförmig.
Rute:
Am Ansatz kräftig, zur Rutenspitze hin allmählich dünner
werdend, nicht grob. Von mäßiger Länge, weder zu hoch
noch zu tief angesetzt, leicht gebogen getragen, aber niemals geringelt.
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Vorderhand: Die
Vorderläufe sollten vollständig gerade sein, stark und mit
kräftigen Laufknochen, die Ellbogen am Rumpf anliegen. Von der
Seite gesehen, sollte der Vorderlauf breiter sein als von vorngesehen.
Starke Vorderfußwurzelgelenke, Vorderfuß leicht geneigt
gestellt.
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Schultern: Die
Schultern sollten sich, schrägliegend, klar abzeichnen und,
muskulös, große Geschwindigkeit erahnen lassen.
Pfoten:
rund und geschlossen, mit gut gewölbten Zehen
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Hinterhand: Die
Bemuskelung der Hinterhand sollte schlank sein, die Knie gut gewinkelt,
der Hintermittelfuß kurz.
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Gang/Bewegung: Mit
gutem Raumgriff, frei und aktiv
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Fell/Haare: Sollte
kurz und dicht sein, glatt und glänzend im Aussehen, aber weder
wollig noch seidig.
Farbe: Hell
weizenfarben bis rotweizenfarben. Ein wenig weiß an der Brust ist
statthaft, ausgedehnte weiße Behaarung hier, am Bauch oder
oberhalb von Zehen ist unerwünscht. Ein dunkler Fang und dunkle
Behänge sind statthaft. Zu viele schwarze Haare im ganzen Fell
sind äußerst unerwünscht.
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Größe: Die
erwünschten Schulterhöhen sind:
Rüden 63 -
69 cm
Hündinnen 61 - 66 cm
Gewicht:
Rüden 36,5 kg
Hündinnen 32 kg
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Fehler: Jede
Abweichung von der vorgenannten Punkten sollte als Fehler angesehen
werden, dessen Bewertung im Verhältnis zum Grad seiner
Abweichung stehen sollte.
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Anmerkung: Rüden
sollten zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die
sich vollständig im Skrotum befinden.
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